Rufumleitung
Varianten, Einrichtung und die typischen Fallstricke
Eine Rufumleitung leitet Anrufe von Ihrer Nummer auf ein anderes Ziel weiter. Sie ist der übliche Weg, einen Telefonservice oder Telefonassistenten anzubinden, ohne die Rufnummer zu wechseln. Entscheidend ist, an welcher Stelle sie eingerichtet wird — davon hängt ab, ob die Rufnummer des Anrufers erhalten bleibt.
Die vier üblichen Varianten
Welche Variante die richtige ist, hängt davon ab, ob Sie zuerst selbst rangehen wollen oder nicht. Die meisten Betriebe fahren gut mit der verzögerten Umleitung.
- Sofort: jeder Anruf geht direkt ans Ziel
- Bei Nichtannahme: erst nach einer eingestellten Anzahl Klingeltöne
- Bei besetzt: nur wenn bereits telefoniert wird
- Zeitgesteuert: außerhalb definierter Geschäftszeiten
Der Fallstrick, der am meisten Ärger macht
Wird die Umleitung im lokalen Router statt beim Anbieter eingerichtet, kann zweierlei passieren: Die ursprüngliche Rufnummer des Anrufers geht verloren, und der Anruf belegt zusätzlich einen zweiten Sprachkanal. Ohne Anrufernummer ist kein Rückruf und keine Zuordnung zu einem Kundendatensatz möglich — aus einem Anruf wird eine anonyme Notiz. Richtet man die Umleitung stattdessen direkt beim Telefonieanbieter ein, bleibt beides erhalten.
Häufige Fragen
Kostet eine Rufumleitung etwas?
Die Einrichtung in der Regel nicht. Je nach Tarif kann der weitergeleitete Abschnitt aber als abgehendes Gespräch berechnet werden — das steht in den Konditionen Ihres Anbieters.
Behalte ich meine Rufnummer?
Ja. Genau das ist der Zweck: Ihre Nummer bleibt nach außen die gleiche, nur das Ziel dahinter ändert sich.
Offene Fragen zu Ihrem Telefon?
Sagen Sie uns, wie Ihre Anrufe heute laufen. Wir sagen Ihnen, was sich davon automatisieren lässt und was nicht.
Unverbindliche Beratung · DSGVO-konform · Made in Germany