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Was ist ein Telefonservice?

Modelle, Abrechnung und die Frage, ab wann es sich lohnt

Ein Telefonservice nimmt Anrufe für Ihr Unternehmen entgegen — meist unter Ihrem Namen — und gibt das Anliegen an Sie weiter. Traditionell übernehmen das Dienstleister mit eigenen Mitarbeitenden, abgerechnet über eine Grundgebühr plus einen Preis pro Gespräch oder pro Minute. Seit wenigen Jahren tritt Software als zweite Variante daneben.

Die üblichen Abrechnungsmodelle

In Deutschland haben sich drei Modelle eingebürgert, und sie verhalten sich bei wachsendem Anrufaufkommen sehr unterschiedlich. Wer schwankende Anrufzahlen hat, sollte vor allem auf die Mindestabnahme und auf den Preis je Gespräch über dem Kontingent achten.

  • Grundgebühr plus Preis je entgegengenommenem Gespräch
  • Minutenpakete mit Mindestabnahme und Preis je Zusatzminute
  • Fester Monatspreis unabhängig vom Anrufaufkommen

Wann sich ein ausgelagerter Telefonservice lohnt

Der Rechenpunkt liegt dort, wo die Kosten des Dienstes unter den Kosten der verpassten Anrufe plus der gebundenen Arbeitszeit liegen. Für viele kleine Betriebe kippt die Rechnung nicht am Preis, sondern an der Erreichbarkeit zu Randzeiten: Der teuerste Anruf ist der, der abends niemanden erreicht.

Häufige Fragen

Merken Anrufer, dass sie nicht direkt bei uns landen?

Bei einem menschlichen Telefonservice hängt das stark von der Einarbeitung ab. Bei einem KI-System ist die Frage rechtlich entschieden: Nach Artikel 50 der KI-Verordnung muss auf den KI-Einsatz hingewiesen werden.

Kann ein Telefonservice Termine in unser System eintragen?

Manche ja, viele nicht. Das ist die entscheidende Frage im Verkaufsgespräch, denn ohne Zugriff auf Ihren Kalender bleibt es bei einer Notiz, die jemand bei Ihnen abtippen muss.

Offene Fragen zu Ihrem Telefon?

Sagen Sie uns, wie Ihre Anrufe heute laufen. Wir sagen Ihnen, was sich davon automatisieren lässt und was nicht.

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