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Branche13. Januar 2026

Werkstatt-Telefon: Warum Kunden aufgeben – und wie Sie sie halten

Kurz zusammengefasst

66% der Kunden kontaktieren ihre Werkstatt per Telefon (DAT-Report 2025), aber ein Drittel der Anrufe wird verpasst. Persönlicher Kontakt ist unersetzlich. Ein KI-Telefonassistent wie Vokaro springt nur ein, wenn Ihr Team beschäftigt ist, und bereitet alles für den persönlichen Rückruf vor.

Werkstatt-Telefon: Warum Kunden aufgeben – und wie Sie sie halten

Die Realität am Werkstatt-Telefon: Zahlen aus dem DAT-Report 2025

Das Telefon bleibt der wichtigste Kanal für den Erstkontakt zwischen Kunden und Werkstatt. Laut der aktuellen Auswertung der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) greifen 66% der Kunden von Markenwerkstätten und 63% der Kunden freier Betriebe zum Hörer, wenn sie einen Termin vereinbaren wollen. Eine DEKRA/Ipsos-Studie bestätigt: Zwei Drittel der Autobesitzer in Deutschland (66%) bevorzugen den persönlichen oder telefonischen Kontakt mit ihrer Werkstatt. Digitale Kanäle wie Online-Buchung oder E-Mail spielen weiterhin eine untergeordnete Rolle.

  • 66% der Markenwerkstatt-Kunden kontaktieren per Telefon
  • 63% bei freien Werkstätten
  • 2/3 bevorzugen persönlichen oder telefonischen Kontakt (DEKRA/Ipsos)
  • Online-Buchung ist noch nicht Standard

66%

DAT-Report 2025 – Erstkontakt per Telefon(Quelle)

Warum Werkstätten Anrufe verpassen

Die hohe Werkstattauslastung im Jahr 2024 hatte mehrere Auswirkungen auf die Kundenkommunikation. Einerseits war es schwierig, zeitnah Termine zu vereinbaren, andererseits war oftmals kaum Zeit oder Personal vorhanden. Die Wartezeit auf einen Werkstatttermin betrug 2024 im Schnitt 9,3 Tage. Jeder dritte Kunde einer Markenwerkstatt musste zwei Wochen oder länger warten. Der Fachkräftemangel verschärft das Problem: Im KFZ-Gewerbe fehlen rund 10.000 Mitarbeiter. Nur 12% der Betriebe können offene Stellen im Service gut besetzen. 42% der Betriebe haben bereits ihre Öffnungszeiten angepasst, um die Kundenbetreuung überhaupt sicherzustellen.

  • 9,3 Tage durchschnittliche Wartezeit auf Werkstatttermin (2024)
  • 10.000 fehlende Fachkräfte im KFZ-Gewerbe
  • Nur 12% können Servicestellen gut besetzen
  • 42% haben Öffnungszeiten angepasst wegen Personalmangel
  • 36% sehen den Personalmangel als Existenzbedrohung

10.000

Fehlende Fachkräfte im KFZ-Gewerbe (Aftermarket Update)(Quelle)

Was verpasste Anrufe kosten: €25.000 pro 100 Anrufer

Autohäuser und Werkstätten tun sich oft schwer mit der telefonischen Erreichbarkeit. Das Anrufvolumen kann nicht exakt vorhergesagt werden – und genau das ist das Problem. Laut LDB Automotive nehmen Betriebe knapp ein Drittel der Gespräche gar nicht an. Dabei steckt durchschnittlich €25.000 Umsatzpotenzial hinter 100 Anrufern. Noch gravierender: 85% der Anrufer, die nicht durchkommen, rufen nicht zurück. Sie wählen stattdessen die nächste Werkstatt.

KennzahlWertQuelle
Verpasste Anrufe~30%LDB Automotive
Umsatzpotenzial pro 100 Anrufer€25.000kfz-betrieb.vogel.de
Anrufer die nicht zurückrufen85%Branchenstudie
Kunden die nach schlechter Erfahrung wechseln33%Forrester

€25.000

Umsatzpotenzial hinter 100 Anrufern (kfz-betrieb.vogel.de)(Quelle)

Warum Kunden aufgeben: Die 5 Hauptgründe

Der DAT-Report 2025 und weitere Branchenstudien zeigen klar, warum Kunden ihre Werkstatt wechseln oder aufgeben, überhaupt anzurufen:

  • Lange Wartezeiten auf Termine: 64% der Markenwerkstatt-Kunden und 48% der freien Werkstatt-Kunden bemängeln zu lange Wartezeiten
  • Keine oder verspätete Rückrufe: Wenn der Kunde der Werkstatt nachlaufen muss, sinkt die Bindung rapide
  • Nur Anrufbeantworter: 80% der Anrufer hinterlassen keine Nachricht – sie rufen stattdessen die nächste Werkstatt an
  • Unfreundlicher oder unpersönlicher Service: 50% der Markenwerkstatt-Kunden vermissen einen freundlichen Umgangston, bei freien Werkstätten sind es 41%
  • Keine Flexibilität: Starre Öffnungszeiten passen nicht mehr zu modernen Lebensrealitäten – Kunden erwarten zunehmend ständige Erreichbarkeit

64%

bemängeln zu lange Wartezeiten bei Markenwerkstätten (DAT-Report 2025)(Quelle)

Was Kunden heute erwarten

Die Kundenerwartungen haben sich spürbar verändert. Laut einer ebuero-Studie sind 75% aller Kunden verärgert, wenn sie ein Unternehmen telefonisch nicht erreichen können. 70% geben an, dass sie die Zusammenarbeit mit einem Unternehmen beenden würden, das über mangelhaften Kundenservice verfügt. Viele erwarten inzwischen ständige Erreichbarkeit und schnelle Reaktionszeiten. Gleichzeitig zeigt die KPMG Customer Experience Excellence Studie 2024, dass die Automobilbranche mit einem CEE-Score von 7,77 die Spitzenposition im Branchenvergleich zurückerobert hat – aber nur bei Unternehmen, die aktiv in Kundenzufriedenheit investieren.

  • 75% sind verärgert bei Nichterreichbarkeit
  • 70% würden die Zusammenarbeit beenden bei schlechtem Service
  • 80% hinterlassen keine Nachricht auf dem Anrufbeantworter
  • Jüngere Kunden wechseln schneller den Anbieter

75%

der Kunden verärgert bei Nichterreichbarkeit (ebuero)(Quelle)

Kundenbindung: 89% bleiben treu – aber nur bei guter Erfahrung

Die gute Nachricht aus dem DAT-Report 2025: Fast neun von zehn Autofahrenden (89%) sind ihrer Werkstatt treu. Die Loyalität ist also grundsätzlich hoch. Aber diese Treue basiert auf positiven Erfahrungen. Preis-Leistungsverhältnis und gute Lage sind die wichtigsten Faktoren bei der Werkstattwahl. Sympathie, Freundlichkeit und das Vertrauen in einen Meisterbetrieb folgen direkt dahinter. Ein verpasster Anruf kann diese Treue untergraben – denn der Kunde fühlt sich nicht ernst genommen.

89%

der Autofahrer sind ihrer Werkstatt treu (DAT-Report 2025)(Quelle)

Lösungen im Vergleich: Vom Sekretariat bis zum KI-Telefonassistenten

Werkstätten haben verschiedene Möglichkeiten, ihre telefonische Erreichbarkeit zu verbessern. Die Wahl hängt von Betriebsgröße, Budget und Anrufvolumen ab:

LösungKosten/Monat24/7TerminbuchungFür Werkstätten
Zusätzliche Bürokraft€2.000-3.500Große Betriebe
Telefon-Sekretariatsservice€150-400TeilweiseKleine Betriebe
Externes Callcenter€400-800Mittlere Betriebe
KI-Telefonassistent€99Alle Größen

ROI-Berechnung: Wann lohnt sich die Investition?

Bei €25.000 Umsatzpotenzial hinter 100 Anrufern und 30% verpassten Anrufen verliert eine durchschnittliche Werkstatt erhebliches Geschäft. Ein KI-Telefonassistent für €99/Monat amortisiert sich bereits, wenn er 2-3 Aufträge pro Monat einfängt, die sonst verloren gegangen wären. Bei einem durchschnittlichen Werkstattauftrag von €300-500 ist die Investition nach dem ersten eingefangenen Auftrag rentabel. Der Vorteil: Fängt verpasste Anrufe auf – auch nach Feierabend und am Wochenende, automatische Terminbuchung in bestehende Systeme, keine verlorenen Leads bei Stoßzeiten.

  • Break-even bereits bei 2-3 eingefangenen Aufträgen pro Monat
  • 24/7 Erreichbarkeit ohne Überstunden oder Nachtschichten
  • Automatische Integration in Google Calendar, Outlook oder Branchensoftware
  • Kein zusätzlicher Schulungsaufwand für neue Mitarbeiter

Fazit: Erreichbarkeit ist kein Nice-to-have

Das Telefon bleibt der wichtigste Kontaktkanal für Werkstattkunden – daran wird sich in absehbarer Zeit nichts ändern. Gleichzeitig kämpfen Werkstätten mit Fachkräftemangel und hoher Auslastung. Die Lösung liegt nicht darin, mehr Personal einzustellen (was oft nicht möglich ist), sondern darin, die vorhandenen Ressourcen durch Technologie zu ergänzen. Werkstätten, die ihre telefonische Erreichbarkeit verbessern, können bis zu 30% mehr Anfragen in Aufträge umwandeln – und die Kundenbindung nachhaltig stärken. Ein KI-Telefonassistent ist dabei eine kosteneffiziente Lösung, die sich für Betriebe jeder Größe eignet.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Anrufe verpassen Werkstätten durchschnittlich?

Laut LDB Automotive nehmen Autohäuser und Werkstätten knapp ein Drittel (ca. 30%) aller eingehenden Gespräche nicht an. Bei hoher Werkstattauslastung und Personalmangel kann diese Quote noch höher liegen.

Was kostet ein verpasster Anruf in der Werkstatt?

Hinter 100 Anrufern steckt laut Branchendaten durchschnittlich €25.000 Umsatzpotenzial. Bei 30% verpassten Anrufen und 85% Nicht-Rückrufern geht ein erheblicher Teil dieses Potenzials verloren – oft mehrere tausend Euro pro Monat.

Warum rufen Kunden nicht nochmal an?

85% der Anrufer, die nicht durchkommen, versuchen es kein zweites Mal. Sie rufen stattdessen die nächste Werkstatt an. Besonders bei dringenden Anliegen (TÜV-Termin, Panne, Unfallschaden) zählt jede Minute.

Wie kann eine Werkstatt ihre telefonische Erreichbarkeit verbessern?

Es gibt mehrere Optionen: zusätzliches Büropersonal (teuer), externe Sekretariatsservices (begrenzte Verfügbarkeit), Callcenter (unpersönlich) oder KI-Telefonassistenten (24/7, kostengünstig, mit automatischer Terminbuchung).

Lohnt sich ein KI-Telefonassistent für eine kleine Werkstatt?

Ja. Bei Kosten €99/Monat und einem durchschnittlichen Auftragswert von €300-500 amortisiert sich die Investition bereits mit 2-3 eingefangenen Aufträgen pro Monat. Der Assistent arbeitet 24/7 ohne Überstunden oder Krankheitsausfälle.

Wie wichtig ist das Telefon noch für Werkstattkunden?

Sehr wichtig. Laut DAT-Report 2025 kontaktieren 66% der Markenwerkstatt-Kunden und 63% der freien Werkstatt-Kunden ihre Werkstatt per Telefon. Eine DEKRA-Studie bestätigt: 2/3 der Autobesitzer bevorzugen den persönlichen oder telefonischen Kontakt.

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